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Initiative: Orange 3

9. November 2011
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Kategorie: Initiative
Name: Orange 3
Vertreter: Ute Fragner, Baugruppe
Projektkoordinator / Berater: raum & kommunikation, Sargfabrik Wohnprojekte
Planer: wimmer und partner
Stadt: Wien
Organisationsform:
Verein errichtet Wohnheim und vermietet an seine Mitglieder


ORANGE 3 – SARGFABRIK WOHNPROJEKTE GOES SEESTADT ASPERN!!

In der Seestadt Aspern entsteht Österreichs erstes Baugruppen-Stadtquartier mit insgesamt 5 Baugruppen-Projekten in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Baugruppe Orange 3 ist Teil dieser völlig neuartigen Konstellation, die die einzigartige Chance bietet, dieses Quartier gemeinsam zu bespielen und mit einer lebendigen Nachbarschaft zu beleben.

Ein Grundkonzept und viel Platz für eigene Ideen 

Orange 3 lehnt sich an die Prinzipien des Wohn- und Kulturprojektes Sargfabrik an und kann sich die Erfahrung des Planungs- und Bauprozesses und des 15 jährigen gemeinschaftlichen Lebens zunutze machen. Die Baugruppe wird in weiterer Folge aber ihre eigenen Schwerpunkte setzen, die Prinzipien erweitern und/oder modifizieren.

Gemeinschaftliches Wohnen – unterschiedlich intensiv

Orange 3 stellt das Grundprinzip gemeinschaftlich orientierten Wohnens in den Vordergrund: der intime Kern des Wohnens soll bzw. muss privat sein. In Ergänzung gibt es möglichst vielseitige, gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen, die Kommunikation fördern, aber auch zur Bereicherung der Wohnfunktionen und zur Kostenersparnis beitragen, da hierdurch im privaten Bereich Wohnfläche reduziert werden kann.

Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, Stockwerksgemeinschaften – also kleinere Gemeinschaften innerhalb der Baugruppe (ca. 40 Wohneinheiten) – zu bilden.

Flexible Grundrisse und Grünflächen auf verschiedenen Ebenen

Die architektonische Grundidee ist, kleine, kombinierbare, frei ausbaubare Geschoßwohnungseinheiten in einem kompakten, ökologisch optimierten Baukörper zu errichten. Den Wohnein­heiten im Süden vorgelagert ist eine breite Balkon- und Erschließungszone. In einiger Entfernung vor dem Wohn­baukörper liegt eine zweigeschossige „Struktur“, auf der Gärten und Gemeinschaftsräume angeordnet sind, die vom Wohnbau­körper über Stege erreichbar sind. Im Erdgeschoß ist gewerbliche Nutzung vorgesehen.

Preiswertes Bauen – kostengünstiges Wohnen

Wesentlicher Anspruch der Baugruppe ist, mit gut durchdachter Planung und optimierten Errichtungskosten das Objekt langfristig kostengünstig zu nutzen. Der Einstieg in das Projekt soll auch ohne großen Kapitaleinsatz möglich sein, daher nehmen wir vorerst das Angebot der Grundeigentümer an, das Gebäude auf Basis eines Baurechtes zu errichten. Baurecht heißt, dass uns die Liegenschaftseigentümerin gegen einen Baurechtszins ein Nutzungsrecht der Liegenschaft einräumt. Orange 3 wird mit Wohnbauförderungsmitteln des Landes Wien errichtet.

Zeitplan

Der genaue Zeitplan ist noch nicht festgelegt. Voraussichtlich März/April 2012 sollen Konzept und Planung soweit gediehen sein, dass eine Einreichung bei der Wohnbauförderung möglich ist. Die Fertigstellung und der Bezug des Gebäudes sind für Herbst 2014 geplant.

Wen sprechen wir an?

  • Menschen, die unkonventionell wohnen und leben wollen und denen beispielsweise das Konzept der Sargfabrik Wien gefällt
  • Menschen, die aktiv beim Aufbau eines Gemeinwesens mitgestalten und damit bei der Entstehung eines neuen Stadtteils in Wien mitwirken wollen
  • Menschen, die eine lebendige Nachbarschaft mit weiteren Baugruppen-Projekten leben möchten
  • Menschen, die Lust auf ein spannendes Miteinander unterschiedlicher Generationen, Lebensentwürfe und Herkünfte haben
  • Menschen, die eine Wohnsituation suchen, die sie flexibel in allen Lebenslagen und -phasen agieren lässt

Aktuelle Informationstermine – Details siehe Homepage

Sa. 12.11.2011
Sa. 26.11.2011

www.orange3.at

Sargfabrik – Verein für integrative Lebensgestaltung / Sargfabrik Wohnprojekte, Ute Fragner, Robert Korab

raum & kommunikation, Technisches Büro für Städtebau und Raumplanung, Robert Korab, Anne Lang

wimmer und partner Architekturbüro Helmut Wimmer, Bernhard Weinberger, Andreas Gabriel


raum & kommunikation

Zum Programm

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